Brust

Die weibliche Brust ist seit jeher ein Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Schönheit. Daher ist es nachvollziehbar, dass sie ein wesentlicher Bestandteil des Körpers der Frau ist und maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Attraktivität beiträgt.

Aber auch Männer sind von den ästhetischen Vorstellungen und Einschränkungen im Brustbereich betroffen. Vor allem, wenn eine Gynäkomastie auftritt oder zu viel Fettgewebe vorhanden ist, können operative Eingriffe das optische und seelische Gleichgewicht wiederherstellen.

Nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern ist ein ausgewogener, zum Körper und zur Persönlichkeit passender Brustbereich ein wichtiger Teil für das Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit. In der ästhetisch-plastischen Chirurgie muss mit diesen Themen aufmerksam und verantwortungsbewusst umgegangen werden. Nicht modisch inspirierte Standards, sondern natürliche körperliche Proportionen, das Zusammenpassen mit dem Körper und der Persönlichkeit und natürlich die medizinischen Voraussetzungen und Machbarkeiten sind die zentralen Fragen, die der Formveränderung vorausgehen müssen.

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Bruststraffung

Straffe Brüste drücken Vitalität und Jugendlichkeit aus. Doch in zunehmendem Alter und in Abhängigkeit von Schwere und Größe der Brust, von Gewichtsschwankungen und Schwangerschaften lassen das Bindegewebe und somit die Spannkraft und Festigkeit nach, die Brust senkt sich.

Seelischer Druck und abnehmendes Selbstbewusstsein sind oft die Folgen. Zusätzlich können auch Schmerzen im Bereich der Hals- beziehungsweise der Brustwirbelsäule auftreten. Frauen, deren Brüste deutlich erschlafft sind, meiden oft körperbetonte Kleidung oder trauen sich nicht mehr ins Schwimmbad.

Bei einer Bruststraffung, die isoliert oder auch in Kombination mit einer Brustverkleinerung oder Brustvergrößerung mit Einsatz von Brustimplantaten vorgenommen werden kann, werden die Brüste so umgeformt, dass sie wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht werden und überschüssige Haut reduziert wird.

Auch Asymmetrien der Brust können mithilfe einer Bruststraffung ausgeglichen werden, und die Warzenhöfe werden bei Bedarf angeglichen. Sichtbare Narben sind bei einer Bruststraffung kaum vermeidbar, durch besonders narbensparende Methoden werden sie aber so kurz wie möglich gehalten und sind im BH oder Bikini verborgen.

Ablauf der Bruststraffung

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Bruststraffungen

Operationsdauer: 2 bis 3 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 2 Tage
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in der ersten Woche nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach circa 7 bis 14 Tagen.
  • Ein Sport-BH muss für sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden.

Brustverkleinerung

Pralle, große Brüste sind ein Ausdruck von Weiblichkeit. Allerdings können sie auch zur Last werden – für die Psyche, aber auch für den Körper. Unterschiedliche, zum Teil schwerwiegende Beschwerden können mit einer zu großen Brust einhergehen.

Wenn die Brüste im Verhältnis zur Körpergröße zu groß und vor allem auch zu schwer sind, entstehen Rückenschmerzen und Belastungen der Wirbelsäule, die teils nur durch die tägliche Einnahme von Schmerzmitteln kompensiert werden können. Besonders für Frauen, die beruflich körperlich belastet sind, ist eine große Brust eine zusätzliche Last: Durch eine gebeugte Körperhaltung entstehen Haltungsprobleme und Schmerzen, Ekzeme in der Unterbrustfalte und schmerzhaft einschneidende BH-Träger gehören ebenfalls zum Alltag von Frauen mit großen Brüsten. Aber auch psychische Belastungen, Einschränkungen in der Sexualität und Freizeitgestaltung sind häufig mit einer zu großen Oberweite verbunden. Entgegen dem Stereotyp, dem zufolge Frauen mit großen Brüsten besonders sexy sind, empfinden sich Frauen, die von der Natur mit einer großen Oberweite bedacht wurden, häufig als nicht besonders attraktiv. Durch eine Brustverkleinerung lassen sich diese Probleme erfolgreich beheben, ein neues Körper- und Selbstbewusstsein ist die Folge.

Durch Mammareduktionsplastik werden Fett, Brustdrüsengewebe und Haut an der Brust entfernt.

Bei einer Brust-OP ist es möglich, auch den Durchmesser des Brustwarzenhofs zu verkleinern und ein Hängen der Brust zu korrigieren. Meist ist es auch nötig, die Brustwarze zu versetzen. Die Anzahl der Operationstechniken ist groß, und die Auswahl der Methode richtet sich nach der Größe und Form der Brust. Möglichst geringe Narbenbildung und eine den natürlichen Verhältnissen entsprechende Kontur müssen jedenfalls das Ziel sein. Dafür muss der ursprüngliche Brustansatz weitgehend erhalten bleiben. Die Ergebnisse von Brustverkleinerungen halten jahre- bis jahrzehntelang.

Ablauf der Brustverkleinerung

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Brustverkleinerungen

Operationsdauer: 2 bis 3 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Tage
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in der ersten Woche nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach circa 7 bis 14 Tagen.
  • Ein Sport-BH muss für vier bis sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden.

Brustvergrößerung

Die chirurgische Vergrößerung der weiblichen Brust gehört zu den gängigsten Eingriffen in der plastischen Chirurgie. Schon immer galt die Brust als Zeichen für Weiblichkeit, sexuelle Attraktivität und Fruchtbarkeit.

Frauen, die von Natur aus eine sehr kleine Brust, Asymmetrien oder Deformitäten oder auch nach Krebsoperationen eine oder beide Brüste verloren haben, empfinden oft ein Fehlen dieser Weiblichkeit. Der Wunsch nach einer schönen, wohlgeformten Brust ist daher absolut verständlich und umsetzbar. Zur Brustvergrößerung werden speziell an die Bedürfnisse der Patientinnen angepasste Silikonimplantate verwendet, die ausschließlich von höchster geprüfter Qualität sind. Dadurch, aber auch durch die Einhaltung strengster Standards sowie die Wahrung höchster chirurgischer Ansprüche können Risiken nahezu ausgeschlossen werden. Wie in allen ästhetischen Bereichen spielen das Verständnis der Chirurgin für die Patientin, die fachliche Kompetenz und das detaillierte und offene Gespräch über Wünsche und Vorstellungen, realistische Machbarkeiten, medizinisch vertretbare Möglichkeiten und sinnvolle Herangehensweisen besonders bei der Brustvergrößerung eine entscheidende Rolle. Die stimmige Relation zu den übrigen Körperproportionen, eventuell der Leidensdruck in einer Beziehung, gesellschaftliche Konventionen und weitere verwandte Themen und gesundheitliche Indikationen sollten jedenfalls genau erörtert werden.

Im Wesentlichen gibt es drei operative Zugangsweisen, die im Hinblick auf die körperlichen Gegebenheiten ausgewählt werden können. Der Schnitt kann in der Achselhöhle, entlang der Brustwarze oder im Bereich der Unterbrustfalte gesetzt werden. Auch ob das Implantat komplett oder teilweise unter dem Brustmuskel oder über dem Brustmuskel direkt hinter der Brustdrüse zu liegen kommt, muss im Vorfeld erörtert werden. Diese Entscheidungen sind von der Ausgangssituation der Patientin abhängig. Meist wird durch die Unterbrustfalte operiert, da dieser Schnitt am universellsten einsetzbar und der sicherste ist. Auch hier ist der kleinste Schnitt im Hinblick auf die kleinste Narbe das Ziel für die Umsetzung.

Ablauf der Brustvergrößerung

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Brustvergrößerung

Operationsdauer: circa 1 bis 2 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 2 Tage
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in der ersten Woche nach der Operation.
  • Vier bis sechs Wochen kein schweres Tragen, kein schweres Heben (nicht mehr als drei Kilogramm).
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach 7 bis 14 Tagen.
  • Ein Sport-BH muss für vier bis sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden.

Brust- & Brustwarzenrekonstruktion

Von Brustkrebs betroffene Frauen müssen an mehreren Fronten kämpfen. Nicht nur müssen sie mit der lebensbedrohlichen Krankheit fertig werden, auch ihre Identität als Frau kann gefährdet sein, wenn sie vom Verlust einer oder sogar beider Brüste bedroht sind.

Nach überstandener Erkrankung kann die Brustrekonstruktion ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Genesung sein. Die Wiederherstellung erfolgt entweder mittels körpereigenen Gewebes, mittels Implantaten oder auch durch eine Kombination beider Möglichkeiten. Wird die Rekonstruktion nicht gleichzeitig mit der Entfernung des Tumors vorgenommen, ist der Aufbau nach Abschluss aller onkologischen Behandlungen eine gute Alternative. Die angewendete Technik bei der Rekonstruktionsoperation hängt vom jeweiligen Befund ab. Grundsätzlich erfolgt der Aufbau in drei Schritten: Zunächst werden Haut- und Brustgewebe ersetzt, und es wird eine Symmetrie der beiden Brüste hergestellt, anschließend wird die Brustwarze rekonstruiert und der Brustwarzenhof tätowiert. Beim Einsetzen von Implantaten kann die Notwendigkeit bestehen, das Gewebe vorab mit einem Expander zu dehnen. Wird körpereigenes Gewebe verwendet, muss dieses zuvor anderen Körperbereichen entnommen werden.

Der Aufbau der Brustwarze erfolgt meist durch ganz spezielle Hautverschiebelappenplastiken oder mittels Teilens des Brustwarzengewebes der gesunden Brust. Für die Rekonstruktion des Brustwarzenvorhofs kann ebenfalls eigene Haut transplantiert oder mittels Tätowierung imitiert werden. Der Wiederaufbau der Brustwarze findet jedenfalls erst statt, nachdem die vorangegangenen Schritte erfolgreich verlaufen sind.

Ablauf der Brust- und Brustwarzenrekonstruktion

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten, Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Brustrekonstruktion mit Implantat

Operationsdauer: 1 bis 2 Stunden, je nach Ausgangssituation
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: circa 2 bis 3 Tage
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Woche nach der Operation.
  • Vier bis sechs Wochen Tragen eines Sport-BHs bei Tag und Nacht.
  • Vier bis sechs Wochen kein schweres Tragen, kein Heben (nicht mehr als drei Kilogramm).
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach 7 bis 14 Tagen.

Behandlung bei Brustrekonstruktion mit Eigengewebe

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe, daraus resultieren auch unterschiedlich lange Behandlungs- beziehungsweise Krankenhausaufenthaltszeiträume. Dies wird bei einem ausführlichen Beratungsgespräch genau erörtert.

Brustwarzenrekonstruktion

Operationsdauer: circa 45 Minuten
Anästhesie: Lokalanästhesie
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag, kann aber auch ambulant durchgeführt werden
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Vier bis sechs Wochen Tragen eines Sport-BHs.
  • Kein Sport in den nächsten 10 bis 14 Tagen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den zwei Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man nach zwei bis drei Tagen.

Gynäkomastie (vergrößerte Brust bei Männern)

Durch die Vermehrung von Brustdrüsengewebe und/oder Fettgewebe kann die männliche Brust übermäßig ausgeprägt sein und weibliche Formen annehmen. Damit geht in den meisten Fällen einher, dass man sich mit dem eigenen Körper nicht wohlfühlt sowie entsprechende Einschränkungen der Lebensqualität empfindet.

Diese Entwicklung kann hormonelle, medikamentöse oder genetische Gründe haben oder altersbedingt auftreten und sollte jedenfalls im Vorfeld abgeklärt werden. Das Wohlbefinden der betroffenen Männer leidet oft maßgeblich darunter. Sport, Baden und Sauna werden gemieden, oft ist die vergrößerte Männerbrust auch durch Kleidung hindurch wahrnehmbar. Auch der ästhetische Anspruch von Frauen an eine Männerbrust ist sehr hoch, und ein vergrößerter Brustbereich wird als Schwäche ausgelegt.

Eine echte Gynäkomastie wird durch eine Vermehrung des Brustdrüsengewebes hervorgerufen und kann nicht wegtrainiert werden. Dem steht die sogenannte Pseudogynäkomastie gegenüber, die durch reine Vermehrung des Fettgewebes bedingt ist. Mittels einer genauen radiologischen Untersuchung, die grundsätzlich vor jeder Brustkorrektur durchgeführt werden sollte, kann dies unterschieden werden.

Bei der Gynäkomastie muss, abhängig von der anatomischen Situation und den bestehenden Veränderungen, überschüssiges Brustdrüsengewebe entfernt werden. Dieses wird dann auch histologisch untersucht. Der operative Zugang erfolgt meist an der Grenze zwischen Warzenvorhof und normaler Haut, damit die entstehende Narbe möglichst nicht sichtbar ist. Zusätzlich kann durch Fettabsaugung ein regelmäßigerer Übergang zum angrenzenden Gewebe geschaffen werden. Fallweise kann bei zusätzlichem Hautüberschuss auch gleichzeitig eine Straffungsoperation notwendig sein, wobei die Brustwarze angehoben, der Warzenhof verkleinert und überschüssige Haut entfernt wird.

Ablauf der Gynäkomastiekorrektur

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Gynäkomastie

Operationsdauer: circa 1 bis 1,5 Stunden
Anästhesie: Lokalanästhesie und Dämmerschlaf oder Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in der ersten Woche nach der Operation.
  • Vier bis sechs Wochen Tragen eines Kompressionsmieders.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach zwei bis drei Tagen.

Pseudogynäkomastie, Fettabsaugung im Brustbereich (für Herren)

Zu viel Brustgewebe, eine annähernd weibliche Brustform und ein Hängen des Brustbereichs sind eine der optisch und emotional einschränkendsten Erscheinungsformen des männlichen Körpers. Durch die Reduktion des Fettanteils können die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein wieder erheblich gesteigert werden.

Durch die Vermehrung von Fettgewebe im Bereich der Brustdrüse kann die männliche Brust übermäßig ausgeprägt sein und weibliche Formen annehmen. Diese Entwicklung kann hormonelle, medikamentöse oder genetische Gründe haben oder altersbedingt auftreten und sollte jedenfalls im Vorfeld mittels genauer radiologischer Untersuchung, die grundsätzlich vor jeder Brustkorrektur durchgeführt werden sollte, abgeklärt werden.

Das Wohlbefinden der betroffenen Männer leidet oft maßgeblich darunter. Sport, Baden und Sauna werden gemieden, oft ist die vergrößerte Männerbrust auch durch Kleidung hindurch wahrnehmbar. Auch der ästhetische Anspruch von Frauen an eine Männerbrust ist sehr hoch, und ein vergrößerter Brustbereich wird als Schwäche ausgelegt.

Bei einer Pseudogynäkomastie ist die Fettabsaugung Mittel der Wahl. Durch diesen operativen Eingriff werden sehr gute und ästhetisch ansprechende Ergebnisse erzielt. Liegt keine Fehlfunktion der Brustdrüse, sondern nur eine Fettgewebevermehrung vor, kann mittels Liposuktion eine entsprechende Umformung und Modellierung der männlichen Brust erfolgen.

Über kleinste Einschnitte werden ein lokales Betäubungsmittel und ein gefäßverengendes Medikament (Tumeszenzlösung) gleichmäßig im Fettgewebe verteilt. Anschließend wird das Fettgewebe mit einer Absaugkanüle abgesaugt. Durch die Fettabsaugung kann ein großer Teil der Fettschicht reduziert werde, Narbenbildungen sind unauffällig und meist nicht sichtbar.

Ablauf der Fettabsaugung im Brustbereich

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Pseudogynäkomastie

Operationsdauer: circa 1 bis 1,5 Stunden
Anästhesie: Lokalanästhesie und Dämmerschlaf
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in der ersten Woche nach der Operation.
  • Vier bis sechs Wochen Tragen eines Kompressionsmieders.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Arbeitsfähig ist man je nach Eingriffsart nach zwei bis drei Tagen.