// Gesicht

Achtsamkeit für den Spiegel der Persönlichkeit

Die ästhetisch-plastische Chirurgie des Gesichts beschäftigt sich mit der Korrektur von Disharmonien und mit der Verjüngung des alternden Gesichts.

Dabei gilt es, das Gesicht fachlich korrekt zu analysieren und die Ursache für die ästhetische Beeinträchtigung zu finden. Das behutsame Aufspüren der Vorstellungen und das gemeinsame Bestimmen des Ziels sind dabei die Ausgangsbasis für individuell stimmige Qualität und Natürlichkeit. Die exzellenten medizinischen Rahmenbedingungen sowie Genauigkeit, Geduld, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit stehen in jedem Fall im Vordergrund, ebenso Einfühlungsvermögen sowie die behutsame Beratung und Begleitung. Voraussetzung für alle Eingriffe: Die ästhetischen und therapeutischen Maßnahmen müssen gesundheitlich sinnvoll und umsetzbar sein.

BEHANDLUNGEN

Mit offenem Blick durchs Leben:

Oberlidstraffung, Unterlidstraffung, Tränensäcke

Neben Nase und Mund gehören die Augen zu den zentralen Merkmalen des charakteristischen Gesichts. Viele Menschen leiden darunter, dass die Elastizität des Gewebes – besonders mit zunehmendem Alter – nachlässt. Dadurch verliert auch der Bereich oberhalb und unterhalb des Auges an Spannkraft.

Überschüssige Haut und Fettgewebe im Oberlidbereich, aber auch im Unterlidbereich können zu einem müden Gesichtsausdruck führen. Das Gesicht wirkt traurig und weniger vital – das wirkt sich auf die Ausstrahlung aus. Neben dieser subjektiven und ästhetischen Motivation für eine Korrektur der Augenlider gibt es auch funktionelle Gründe für Korrekturen. Spätestens wenn das Sichtfeld eingeschränkt, ein Druck am Oberlid zu spüren oder das Lesen beeinträchtigt ist, sollte man über einen Eingriff nachdenken. Schonende Operationsmethoden können alle diese Einschränkungen korrigieren. Darüber hinaus kann eine Lidkorrektur das äußere Erscheinungsbild und das Selbstvertrauen deutlich verbessern.

Ablauf einer Augenlidkorrektur

Oberlidkorrektur:

Die Oberlidstraffung (Blepharoplastik) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Dabei werden überschüssige Haut und überschüssiges Fettgewebe schonend entfernt. Der Blick wird wieder strahlender, und es kommt zusätzlich zu einem frischeren und jüngeren Aussehen. Ganz wichtig ist es, dabei ein natürliches Ergebnis zu erzielen und „operiertes“ Aussehen zu vermeiden. Der Hautschnitt liegt am Oberlid in der natürlichen Augenumschlagfalte. Vor der Operation wird der überschüssige Hautanteil genau ausgemessen, angezeichnet und gibt die spätere Schnittführung vor. Dann wird das Lokalanästhetikum mit einer sehr dünnen Nadel eingespritzt, und die überschüssigen Hautweichteile beziehungsweise der Fettüberschuss werden entfernt.

Anästhesie: lokale Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf
Operationsdauer: zirka 45 Minuten
Nahtentfernung: nach 5 bis 7 Tagen

Die Operation kann ambulant durchgeführt werden.
Gesellschaftsfähig ist man wieder nach zirka sieben bis zehn Tagen, leichte Schwellungszustände können noch in den nächsten vier bis sechs Wochen auftreten.

Unterlidkorrektur:

Bei der Unterlidstraffung werden überschüssige Haut und Fettgewebe (Tränensäcke) entfernt. In manchen Fällen kommt es durch den Alterungsprozess auch zu einer erschlafften und herabgesunkenen Unterlidkante, sodass diese auch mitgestrafft werden muss. Auch dunkle Augenringe können dabei beseitigt werden. Der Schnitt wird meist knapp unterhalb des Wimpernansatzes im mittleren Drittel angesetzt und verläuft dann in Richtung des äußeren Lidwinkels nach außen. Die Narbe ist sehr fein und mit freiem Auge kaum zu erkennen. Manchmal erfolgt der Schnitt auch an der Innenseite des Unterlids. Der darunterliegende Muskel wird in beiden Fällen freigelegt und durchtrennt. Das unter dem Muskel liegende Fettgewebe wird entfernt oder verlagert, der Hautüberschuss bestimmt und vorsichtig entfernt.

Anästhesie: lokale Betäubung mit Dämmerschlaf
Operationsdauer: zirka 1,5 Stunden
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Nahtentfernung: nach 5 bis 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach zirka 10 Tagen

Leichte Schwellungen können noch in den nächsten acht bis zwölf Wochen auftreten.

Vorbereitung

In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch informiere ich Sie über die Korrekturmöglichkeiten. Wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe), die ich im Rahmen der Erörterung des Behandlungsplans mit Ihnen bespreche.

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Die Augenpartie sollte in den ersten zwei bis drei Tagen gekühlt werden, damit die Schwellungen möglichst rasch abklingen können.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den zwei Wochen nach der Operation.
  • Gesellschaftsfähig ist man je nach Eingriffsart nach 10 bis 14 Tagen.

Natürlich schön zu neuem Lebensgefühl

Der natürliche Alterungsprozess verändert Gesicht und Hals. Volumen, Elastizität und Straffheit gehen verloren, die Haut und das Unterhautgewebe erschlaffen. Vermehrte Faltenbildung und ein verändertes Hauterscheinungsbilds sind die Folge.

Bei den ersten einsetzenden Fältchen erzielen Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder Eigenfett und die Behandlung mit Botulinumtoxin gute optische Erfolge. Bei fortgeschrittener Hautalterung können Straffungen und neu modellierte Gesichts- und Kinnkonturen das erwünschte Ergebnis bringen und der juvenile Ausdruck des Gesichts zurückgewonnen werden. Auch tiefer liegende Bindegewebsschichten werden bei umfangreichen Face- und Halslifts gestrafft, die darüber liegende Haut spannungsfrei angepasst. Dadurch bleibt das Gesicht natürlich schön. Die Kombination einer Gesichts- und Halsstraffung mit einer unterstützenden Eigenfettbehandlung ist eine gängige Methode, um etwa ab dem 50. Lebensjahr die Gesamtheit eines stimmigen Gesichts harmonisch wiederherzustellen.

Die Auswahl der angewendeten Operationsmethode ergibt sich aus der anatomischen Situation, dem Wunsch der Patientin/des Patienten und der therapeutischen Einschätzung. Dies wird in Vorgesprächen detailliert abgeklärt, wie auch die Vorbereitung, der Behandlungsverlauf, die möglichen Komplikationen und die Nachbereitung.

Je nach Tiefe der Behandlung unterscheidet man zwischen verschiedenen Eingriffen:

Behandlungen,

  • bei denen die Haut vom darunterliegenden Gewebe abgelöst, nach hinten geschoben und gespannt wird, wobei überschüssige Haut entfernt wird.
  • bei denen nicht nur die Haut, sondern auch das darunter befindliche Bindegewebe (die Weichteil- und Muskelfaszienstrukturen) zusätzlich gestrafft und danach wieder werdeb. Durch diese doppelschichtige Straffung können ein noch natürlicheres Aussehen und ein nachhaltigerer Straffungseffekt erzielt werden. Die verbleibende Haut wird durch Nähte entlang der Schnittführung fixiert.
  • die zusätzlich auch das Wangenfett mit speziellen Nähten anheben und fixieren.
  • bei denen nicht nur die Hautweichteile und die Weichteil- und Muskelfaszienstrukturen abgehoben, sondern auch das Gewebe direkt über den Knochenstrukturen im Gesicht mobilisiert und nach oben gerafft werden.
  • die überschüssiges Fett mittels dünner Kanülen absaugen beziehungsweise Bereiche mit zu wenig Fett mittels Eigenfetts wieder auffüllen und modellieren.

Ablauf Face- und/oder Halslift

Vorbereitung

In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch informiere ich Sie über die Korrekturmöglichkeiten. Wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Die hier beschriebenen Operationsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe), die ich im Rahmen der Erörterung des Behandlungsplans mit Ihnen bespreche.

Zeitplan

Operationsdauer: zirka 3 bis 5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung mit Dämmerschlaf
KH-Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Tage
Nahtentfernung: nach 7 bis 10 Tagen
gesellschaftsfähig: nach zirka 10 bis 14 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Ziele sind die Entfernung der überschüssigen Haut, eventuell die Straffung der Weichteile, die Hebung der abgesunkenen Muskulatur und die Modellierung des Fettgewebes im Gesicht und im Halsbereich. Bei einem Facelift erfolgt die Schnittführung je nach behandelter Zone von den Schläfen abwärts rund um das Ohr und endet hinter dem Ohr im Bereich des Haaransatzes. Bei einem Halslift liegt der Hautschnitt vor dem Ohr und geht auch bis hinter das Ohr in Richtung des Haaransatzes. Die Ablösung der Haut erfolgt nur am unteren Wangenbereich und am Hals. Alle weiteren Details werden entsprechend dem Facelift ausgeführt.

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Rauchen reduziert die Durchblutung des Gewebes und kann daher die Wundheilung verzögern beziehungsweise Wundheilungsstörungen hervorrufen. Dies kann zu einem schlechteren ästhetischen Ergebnis führen. Sie müssen daher schon mindestens vier Wochen vor der Operation und für mindestens vier Wochen danach auf das Rauchen verzichten.
  • Bis vier Wochen nach der Operation dürfen die Haare nicht gefärbt oder getönt werden.
  • Die Wunden werden bis zur Nahtentfernung mit sterilen Verbänden bedeckt, die durch einen speziellen Verband oder eine Faceliftmaske fixiert werden.
  • Abhängig von der Ausgangssituation, von Vorerkrankungen sowie vom Umfang der Operation kann das Thromboserisiko erhöht sein.
  • In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese Veränderungen sollten Sie nicht beunruhigen, sie klingen innerhalb weniger Tage ab, können in manchen Fällen aber über mehrere Wochen andauern.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Schwellungen und leichte Unregelmäßigkeiten in der Wangenregion sind völlig normal und können ein bis zwei Wochen andauern.
  • Üblicherweise sind Sie zehn Tage nach der OP wieder gesellschaftsfähig. Falls blaue Flecken oder Schwellungen auftreten, können diese aber bis zu drei Wochen anhalten.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Die Narben müssen für sechs Monate vor UV-Licht geschützt werden, um eine Verfärbung (Pigmentierung) zu vermeiden.
  • Das endgültige Ergebnis kann nach zirka zwei bis drei Monaten beurteilt werden.

Perfekt im Profil und in Funktion:

Nasenkorrektur (Rhinoplastik)

Die Nase eines Menschen prägt den Charakter des Gesichts wie kaum ein anderes Merkmal und ist eines der wichtigsten Atmungsorgane. Ziel einer Nasenkorrekturoperation ist neben der richtigen Funktion ein harmonisches ästhetisches Ergebnis.

In der plastischen Chirurgie unterscheidet man im Wesentlichen zwischen ästhetischer und funktioneller Nasenoperation. Die Nase ist ein komplexes Atmungs- und Immunorgan, die verschiedenen Bereiche der Nasenwurzel, des Nasenrückens und der Nasenspitze müssen einzeln und im Zusammenspiel betrachtet werden. Außer der äußeren Form lassen sich auch Nasenscheidewandverkrümmungen, die zu Nasenatmungsbehinderung führen können, korrigieren. Die funktionelle Nasenoperation kann als geschlossene oder offene Operation durchgeführt werden. Bei der geschlossenen Operationsmethode werden die Hautschnitte von der Innenseite der Nase durchgeführt. Bei der offenen Methode wird ein Hautschnitt am Nasensteg zwischen den Nasenlöchern gesetzt wird. Die Haut wird abgehoben, überschüssige Knochen oder Knorpel werden abgetragen, die Form wird millimetergenau korrigiert und mit feinsten Nähten präzise fixiert.

Hierbei bestimmt die individuelle Ausgangslage die exakte Methode, die Dauer und den Heilungsprozess. Alle Details werden im Rahmen der Vorgespräche individuell und genau besprochen und abgestimmt.

Ästhetische Nasenkorrekturen dienen ausschließlich äußeren Gesichtspunkten. Bei der ästhetischen Korrektur werden störende Formen, wie beispielsweise Höcker, entfernt, unpassend kleine oder markante Nasen mit störenden Proportionen werden dem Gesicht angepasst, und somit wird das Selbstbewusstsein deutlich gestärkt. Der Eingriff soll aber den typischen Charakter des gesamten Gesichts dabei nicht zu sehr verändern. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Bestandteil des Vorgesprächs. Je nach Ausprägung der angestrebten Veränderung sind unterschiedliche Operationsschritte und Vorgehensweisen notwendig.

Mögliche Formkorrekturen:

  • Abtragung von Höckern
  • Verschmälerung von breiten Nasen
  • Korrektur von schiefen oder zu langen Nasen
  • Nasenspitzenkorrektur
  • Verfeinerung der Nasenflügel
  • Nasenscheidewandkorrektur

Ablauf einer Nasenkorrektur

Vorbereitung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch informiere ich Sie über die Korrekturmöglichkeiten. Wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Die hier beschriebenen Operationsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe), die ich im Rahmen der Erörterung des Behandlungsplans mit Ihnen bespreche.

Zeitplan

Operationsdauer: zirka 1 bis 2 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
Nahtentfernung: nach 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach zirka 10 bis 14 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen
Nasenschiene: 1 bis 2 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Tragen einer Nasenschiene zur Fixierung des Nasenskeletts nach Begradigung der knöchernen Nase.
  • Es können auch Schwellungen und blutunterlaufene Lider nach einer knöchernen Nasenbegradigung auftreten.
  • Die Nasenatmung kann infolge postoperativer Schleimhautschwellungen sechs bis acht Wochen beeinträchtigt sein.
  • Kühlende Maßnahmen und abschwellende Medikamente verringern Schwellungen und beschleunigen deren Rückgang.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten sieben Tagen nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.

Schöne Ohren – das hört sich gut an!

Abstehende Ohren und Ohrdeformitäten provozieren nicht nur im Kindesalter Hänseleien. Auch bei Erwachsenen kann dieser Schönheitsfehler das Selbstbewusstsein beeinträchtigen.

Je nach Art der Deformität werden verschiedene Operationsmethoden angewendet. Die unterschiedlichsten Techniken zielen darauf ab, durch Krümmung oder Entfernung von Teilen des Knorpelgerüsts, Neuformung der abgeflachten Ohrkante und/oder Korrektur des Ohrläppchens einen natürlichen Winkel zwischen Kopf und Ohr und ein symmetrisches Aussehen der Ohren zu erreichen. Haut und Knorpel werden vorsichtig voneinander getrennt, und der Knorpel kann mittels spezieller Instrumente neu modelliert, teils entfernt, beschliffen oder eingeritzt werden. Die neue Form wird dann mit Nähten stabilisiert, und die Wundränder werden vernäht. Der Hautschnitt erfolgt immer an der Hinterseite des Ohrs und ist somit nach der Operation unauffällig.

Ablauf einer Ohrenkorrektur

Vorbereitung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch informiere ich Sie über die Korrekturmöglichkeiten. Wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe), die ich im Rahmen der Erörterung des Behandlungsplans mit Ihnen bespreche.

Zeitplan

Operationsdauer: zirka 1 bis 1,5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung oder Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Nahtentfernung: nach 7 bis 10 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Bis vier Wochen nach der Operation dürfen die Haare nicht gefärbt oder getönt werden.
  • Abhängig von der Ausgangssituation, von Vorerkrankungen sowie vom Umfang der Operation kann das Thromboserisiko erhöht sein.
  • In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese Veränderungen sollten Sie nicht beunruhigen, sie klingen innerhalb von wenigen Tagen ab, können in manchen Fällen aber über mehrere Wochen andauern.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Tragen eines Stirnbands ein bis zwei Wochen nach der Operation am Tag und in der Nacht sowie weitere vier Wochen nur in der Nacht.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.

Nicht alle Wunden verheilt die Zeit

Narben, gerade im Gesicht, nach einer Verbrennung, einem Unfall oder auch Hautkrankheiten wie Akne können ein großes ästhetisches Problem darstellen. Mehr noch: Ein dadurch geschwächtes Selbstvertrauen kann dazu führen, dass Menschen sich zurückziehen.

Narben können auch schmerzen, unsere Beweglichkeit einschränken oder Spannungsgefühle hervorrufen. Mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden lassen sich Narben schonend korrigieren.

Die Methodik ist je Anlassfall deutlich unterschiedlich und richtet sich nach Art, Größe und Lage der Narbe. In manchen Fällen können das Ausschneiden und neuerliche Vernähen mit ganz feinen plastischen Nähten helfen, auch Laserbehandlungen oder weitere Methoden sind eine gute Alternative. Die Behandlungsmethode ist abhängig von der Art der Narben und deren Ausprägungen. Wenn bestehende Narben gegen den natürlichen Faltenverlauf oder nicht parallel zu den Spaltlinien der Haut verlaufen, kann auch die Lage der Narbe nachträglich verändert werden. Dies reduziert die Sichtbarkeit, Spannung und Schmerzhaftigkeit der Narbe.

Ablauf einer Narbenkorrektur

Vorbereitung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch informiere ich Sie über die Korrekturmöglichkeiten. Wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen. Auf dieser Grundlage erstelle ich ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe), die ich im Rahmen der Erörterung des Behandlungsplans mit Ihnen bespreche.

Weg, was stört oder nicht hingehört

Die Entfernung von Muttermalen kann aus kosmetischen Gründen gewünscht oder aus medizinischen Gründen notwendig sein. Oder auch, weil ein Muttermal störend ist – wenn man sich zum Beispiel immer wieder daran aufreibt.

Außerdem treten immer wieder Muttermale auf, die an Größe zunehmen oder sich fraglich verändern. Eine histologische Untersuchung des entnommenen Gewebes ist unbedingt notwendig. Daher sollten Muttermale auch immer chirurgisch statt mit Lasermethoden oder Ähnlichem entfernt werden. Bei der Entfernung von Muttermalen entsteht immer eine kleine Narbe, deren Länge dem entfernten Muttermal entspricht, bei guter Wundheilung ist diese nach einigen Monaten meist kaum mehr sichtbar. Selten kann bei Veranlagung eine verbreiterte oder verdickte Narbe entstehen.

Ablauf der Muttermalentfernung

Vorbereitung

Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs ermittle ich gemeinsam mit Ihnen den Status Quo und erkläre Ihnen genau die entsprechende Behandlung genau. Die Behandlung führe ich ambulant in meiner Praxis in örtlicher Betäubung durch, und sie dauert nur wenige Minuten.

Eventuelle Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse im Operationsbereich klingen nach etwa einer Woche ab. Manchmal wird ein Taubheitsgefühl im Bereich der Narbe verspürt, aber auch das verschwindet nach wenigen Wochen.

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