Gesicht

Die ästhetisch-plastische Chirurgie des Gesichts beschäftigt sich mit der Korrektur von Disharmonien und mit der Verjüngung des alternden Gesichts. In beiden Fällen gilt es, das Gesicht fachlich korrekt zu analysieren und die Ursache für die ästhetische Beeinträchtigung zu finden. Das behutsame Aufspüren der Vorstellungen und das gemeinsame Bestimmen des Ziels sind dabei die Ausgangsbasis für individuell stimmige Qualität und Natürlichkeit. Die exzellenten medizinischen Rahmenbedingungen sowie perfekte Genauigkeit, Geduld, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit stehen dabei unabdingbar im Vordergrund. Einfühlungsvermögen und behutsame Beratung und Begleitung sind dafür vonnöten, und die ästhetischen und therapeutischen Maßnahmen müssen gesundheitlich sinnvoll und umsetzbar sein.

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Face- & Halslift

Der natürliche Alterungsprozess verändert das Gesicht und den Hals. Volumen, Elastizität und Straffheit gehen verloren, die Haut und das Unterhautgewebe erschlaffen, und an manchen Stellen im Gesicht kommt es zu vermehrter Faltenbildung und zu einer Veränderung des Hauterscheinungsbilds.

Während bei den ersten einsetzenden Fältchen Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder Eigenfett und die Behandlung mit Botulinumtoxin
gute optische Erfolge erzielen, können bei fortgeschrittener Hautalterung Straffungen und neu modellierte Gesichts- und Kinnkonturen das erwünschte Ergebnis bringen und der juvenile Ausdruck des Gesichts zurückgewonnen werden. Auch tiefer liegende Bindegewebsschichten werden bei umfangreichen Face- und Halslifts gestrafft, und die darüberliegende Haut wird spannungsfrei angepasst. Dadurch bleibt das Gesicht natürlich schön. Die Kombination einer Gesichts- und Halsstraffung mit einer unterstützenden Eigenfettbehandlung ist eine gängige Methode, um circa ab dem 50. Lebensjahr die Gesamtheit eines stimmigen Gesichts harmonisch wiederherzustellen.

Ziele eines Face- und/oder Halslifts sind die Entfernung der überschüssigen Haut, eventuell die Straffung der Weichteile, die Hebung der abgesunkenen Muskulatur und die Modellierung des Fettgewebes im Gesicht und im Halsbereich. Bei einem Facelift erfolgt die Schnittführung je nach behandelter Zone von den Schläfen abwärts rund um das Ohr und endet hinter dem Ohr im Bereich des Haaransatzes.

Bei einem Halslift liegt der Hautschnitt vor dem Ohr und geht auch bis hinter das Ohr in Richtung des Haaransatzes. Die Ablösung der Haut erfolgt nur am unteren Wangenbereich und am Hals. Alle weiteren Details werden entsprechend dem Facelift aufgeführt.

Je nach Tiefe der Behandlung unterscheidet man zwischen verschiedenen Eingriffen:

  • Behandlungen, bei denen nur die Haut vom darunterliegenden Gewebe abgelöst, nach hinten geschoben und gespannt wird, wobei überschüssige Haut entfernt wird.
  • Behandlungen, bei denen nicht nur die Haut, sondern auch das darunter befindliche Bindegewebe (die Weichteil- und Muskelfaszienstrukturen) zusätzlich gestrafft und danach wieder fixiert werden. Durch diese doppelschichtige Straffung können ein noch natürlicheres Aussehen und ein nachhaltigerer Straffungseffekt erzielt werden. Die verbleibende Haut wird durch Nähte entlang der Schnittführung fixiert.
  • Behandlungen, die zusätzlich auch das Wangenfett mit speziellen Nähten anheben und fixieren.
  • Behandlungen, bei denen nicht nur die Hautweichteile und die Weichteil- und Muskelfaszienstrukturen abgehoben, sondern auch das Gewebe direkt über den Knochenstrukturen im Gesicht mobilisiert und nach oben gerafft werden.
  • Behandlungen, die überschüssiges Fett mittels dünner Kanülen absaugen beziehungsweise Bereiche mit zu wenig Fett mittels Eigenfetts wieder auffüllen und modellieren.

Die Auswahl der angewendeten Operationsmethode ergibt sich aus der anatomischen Situation, dem Wunsch der Patientin/des Patienten und der therapeutischen Einschätzung und wird in Vorgesprächen detailliert abgeklärt, wie auch die Vorbereitung, der Behandlungsverlauf, die möglichen Komplikationen und die Nachbereitung.

Ablauf des Face-, Halslifts

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Die hier beschriebenen Operationsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung Face-, Halslift (Face-, Necklift)

Operationsdauer: circa 3 bis 5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung mit Dämmerschlaf
KH-Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Tage
Nahtentfernung: nach 7 bis 10 Tagen
gesellschaftsfähig: nach circa 10 bis 14 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Rauchen reduziert die Durchblutung des Gewebes und kann daher die Wundheilung verzögern beziehungsweise Wundheilungsstörungen hervorrufen. Dies kann zu einem schlechteren ästhetischen Ergebnis führen. Sie müssen daher schon mindestens vier Wochen vor der Operation und für mindestens vier Wochen danach auf das Rauchen verzichten.
  • Bis vier Wochen nach der Operation dürfen die Haare nicht gefärbt oder getönt werden.
  • Die Wunden werden bis zur Nahtentfernung mit sterilen Verbänden bedeckt, die durch einen speziellen Verband oder eine Faceliftmaske fixiert werden.
  • Abhängig von der Ausgangssituation, von Vorerkrankungen sowie vom Umfang der Operation kann das Thromboserisiko erhöht sein.
  • In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese Veränderungen sollten Sie nicht beunruhigen, sie klingen innerhalb weniger Tage ab, können in manchen Fällen aber über mehrere Wochen andauern.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Schwellungen und leichte Unregelmäßigkeiten in der Wangenregion sind völlig normal und können ein bis zwei Wochen andauern.
  • Üblicherweise sind Sie zehn Tage nach der OP wieder gesellschaftsfähig. Falls blaue Flecken oder Schwellungen auftreten, können diese aber bis zu drei Wochen anhalten.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Die Narben müssen für sechs Monate vor UV-Licht geschützt werden, um eine Verfärbung (Pigmentierung) zu vermeiden.
  • Das endgültige Ergebnis kann nach circa zwei bis drei Monaten beurteilt werden.

Midfacelift

Je nach Veranlagung können Gesichtspartien unterschiedlich rasch altern. Es gibt daher die Möglichkeit, nur den mittleren Teil des Gesichts behandeln und straffen zu lassen, statt ein komplettes Facelift vorzunehmen. Oft verhilft genau die gezielte Behandlung von Tränensäcken, Hängebäckchen oder eingefallenen Wangen mit zu wenig Volumen über dem Jochbein wieder zu vitalem und strahlendem Aussehen.

Bei diesem Eingriff wird das abgesunkene Wangengewebe im Mittelgesichtsbereich vom Unterlid aus angehoben, ohne dass ein großes Facelift angewendet werden muss. Dabei werden die Backen gestrafft, das Volumen am Jochbein wird wieder aufgebaut, die Unterlider und etwaige Tränensäcke werden geglättet. Sollte ein deutlicher Hautüberschuss vorhanden sein, kann dieser direkt am unteren Lidrand entfernt werden.

Ablauf des Midfacelifts

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Die hier beschriebenen Operationsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten, Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung Midfacelift

Operationsdauer: circa 2,5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung mit Dämmerschlaf
KH-Aufenthaltsdauer: 2 Tage stationär
Nahtentfernung: nach 5 bis 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach circa 7 bis 14 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese Veränderungen sollten Sie nicht beunruhigen, sie klingen innerhalb von wenigen Tagen ab, können in manchen Fällen aber über mehrere Wochen andauern.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Schwellungen und leichte Unregelmäßigkeiten in der Wangenregion sind völlig normal und können ein bis zwei Wochen andauern.
  • Üblicherweise sind Sie zehn Tage nach der Operstion wieder gesellschaftsfähig. Falls blaue Flecken oder Schwellungen auftreten, können diese aber bis zu drei Wochen anhalten.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.
  • Die Narben müssen für sechs Monate vor UV-Licht geschützt werden, um eine Verfärbung (Pigmentierung) zu vermeiden.

Ohrkorrektur, Ohranlegeplastik

Abstehende Ohren und Ohrdeformitäten können nicht nur im Kindesalter zu Hänseleien führen, sondern auch im Erwachsenenalter stigmatisierend sein und in der Folge zu einer Beeinträchtigung des Selbstbewusstseins führen.

Je nach Art der Deformität werden verschiedene Operationsmethoden angewendet. Die unterschiedlichsten Techniken zielen darauf ab, durch Krümmung oder Entfernung von Teilen des Knorpelgerüsts, Neuformung der abgeflachten Ohrkante und/oder Korrektur des Ohrläppchens einen natürlichen Winkel zwischen Kopf und Ohr und ein symmetrisches Aussehen der Ohren zu erreichen. Haut und Knorpel werden vorsichtig voneinander getrennt, und der Knorpel kann mittels spezieller Instrumente neu modelliert, teils entfernt, beschliffen oder eingeritzt werden. Die neue Form wird dann mit Nähten stabilisiert, und die Wundränder werden vernäht. Der Hautschnitt erfolgt immer an der Hinterseite des Ohrs und ist somit nach der Operation unauffällig.

Ablauf der Ohrenkorrektur

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Ohrenkorrekturen

Operationsdauer: circa 1 bis 1,5 Stunden
Anästhesie: lokale Betäubung oder Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Nahtentfernung: nach 7 bis 10 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Bis vier Wochen nach der Operation dürfen die Haare nicht gefärbt oder getönt werden.
  • Abhängig von der Ausgangssituation, von Vorerkrankungen sowie vom Umfang der Operation kann das Thromboserisiko erhöht sein.
  • In jedem Fall können nach dem Eingriff vorübergehend Blutergüsse, Schwellungen oder ein Spannungsgefühl auftreten. Diese Veränderungen sollten Sie nicht beunruhigen, sie klingen innerhalb von wenigen Tagen ab, können in manchen Fällen aber über mehrere Wochen andauern.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Tragen eines Stirnbands ein bis zwei Wochen nach der Operation am Tag und in der Nacht sowie weitere vier Wochen nur in der Nacht.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.

Nasenkorrektur, Rhinoplastik

Die Nase eines Menschen prägt den Charakter des Gesichts wie kaum ein anderes Merkmal und ist eines der wichtigsten Atmungsorgane. Daher gehören sowohl die ästhetische Erscheinung als auch die perfekte Funktion zu den ausschlaggebendsten Kriterien für das Wohlbefinden im eigenen Körper.

Für den Gesamteindruck des Gesichts ist die Nase von zentraler Bedeutung. Außer der äußeren Form können auch Nasenscheidewandverkrümmungen, die zu Nasenatmungsbehinderung führen können, korrigiert werden. Neben der geschlossenen Operationsmethode, bei der die Hautschnitte von der Innenseite der Nase durchgeführt werden, gibt es auch die offene Methode, bei der ein Hautschnitt am Nasensteg zwischen den Nasenlöchern gesetzt wird. Die Haut wird abgehoben, überschüssige Knochen oder Knorpel werden abgetragen, die Form wird millimetergenau korrigiert und mit feinsten Nähten präzise fixiert.

Das Ziel einer Nasenkorrekturoperation ist neben der richtigen Funktion ein harmonisches ästhetisches Ergebnis. In der plastischen Chirurgie unterscheidet man im Wesentlichen zwischen ästhetischer und funktioneller Nasenoperation. Die Nase ist ein komplexes Atmungs- und Immunorgan, die verschiedenen Bereiche der Nasenwurzel, des Nasenrückens und der Nasenspitze müssen einzeln und im Zusammenspiel betrachtet werden.

Ästhetische Nasenkorrekturen dienen ausschließlich äußeren Gesichtspunkten. Bei der ästhetischen Korrektur werden störende Formen, wie beispielsweise Höcker, entfernt, unpassend kleine oder markante Nasen mit störenden Proportionen werden dem Gesicht angepasst, und somit wird das Selbstbewusstsein deutlich gestärkt. Der Eingriff soll aber den typischen Charakter des gesamten Gesichts dabei nicht zu sehr verändern. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Bestandteil des Vorgesprächs. Je nach Ausprägung der angestrebten Veränderung sind unterschiedliche Operationsschritte und Vorgehensweisen notwendig.

Mögliche Formkorrekturen:

  • Abtragung von Höckern
  • Verschmälerung von breiten Nasen
  • Korrektur von schiefen oder zu langen Nasen
  • Nasenspitzenkorrektur
  • Verfeinerung der Nasenflügel
  • Nasenscheidewandkorrektur

Die funktionelle Nasenoperation kann als geschlossene oder offene Operation durchgeführt werden. Hierbei bestimmt die individuelle Ausgangslage die exakte Methode, die Dauer und den Heilungsprozess. Alle Details werden im Rahmen der Vorgespräche individuell und genau besprochen und abgestimmt.

Ablauf der Nasenkorrektur

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Die hier beschriebenen Operationsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Behandlung bei Nasenkorrekturen

Operationsdauer: circa 1 bis 2 Stunden
Anästhesie: Vollnarkose
KH-Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Tage
Nahtentfernung: nach 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach circa 10 bis 14 Tagen
Heilungsdauer: 4 bis 6 Wochen
Nasenschiene: 1 bis 2 Wochen

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Tragen einer Nasenschiene zur Fixierung des Nasenskeletts nach Begradigung der knöchernen Nase.
  • Es können auch Schwellungen und blutunterlaufene Lider nach einer knöchernen Nasenbegradigung auftreten.
  • Die Nasenatmung kann infolge postoperativer Schleimhautschwellungen sechs bis acht Wochen beeinträchtigt sein.
  • Kühlende Maßnahmen und abschwellende Medikamente verringern Schwellungen und beschleunigen deren Rückgang.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten sieben Tagen nach der Operation.
  • Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den vier bis sechs Wochen nach der Operation.

Lidkorrekturen: Oberlidstraffung, Unterlidstraffung, Tränensäcke

Neben der Nase und dem Mund gehören die Augen zu den zentralen Merkmalen des charakteristischen Gesichts. Viele Menschen leiden darunter, dass die Elastizität des Gewebes, besonders mit zunehmendem Alter, nachlässt und dadurch auch der Bereich oberhalb und unterhalb des Auges an Spannkraft verliert.

Überschüssige Haut und Fettgewebe im Oberlidbereich, aber auch im Unterlidbereich können zu einem müden Gesichtsausdruck führen, das Gesicht wirkt traurig und weniger vital, die Ausstrahlung ist merklich betroffen. Neben dieser subjektiven und ästhetischen Motivation für eine Korrektur der Augenlider gibt es auch funktionelle Gründe für Korrekturen. Spätestens wenn das Sichtfeld eingeschränkt wird, ein Druck am Oberlid zu spüren ist oder das Lesen beeinträchtigt ist, sollte über einen Eingriff nachgedacht werden. All diese Einschränkungen können durch schonende Operationsmethoden korrigiert werden, eine Lidkorrektur kann darüber hinaus das äußeres Erscheinungsbild und Selbstvertrauen deutlich verbessern.

Oberlidkorrektur:

Die Oberlidstraffung (Blepharoplastik) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Dabei werden überschüssige Haut und überschüssiges Fettgewebe schonend entfernt. Der Blick wird wieder strahlender, und es kommt zusätzlich zu einem frischeren und jüngeren Aussehen. Ganz wichtig ist es, dabei ein natürliches Ergebnis zu erzielen und „operiertes“ Aussehen zu vermeiden. Der Hautschnitt liegt am Oberlid in der natürlichen Augenumschlagfalte. Dabei wird der überschüssige Hautanteil vor der Operation genau ausgemessen, angezeichnet und gibt die spätere Schnittführung vor. Dann wird das Lokalanästhetikum mit einer sehr dünnen Nadel eingespritzt, und die überschüssigen Hautweichteile beziehungsweise der Fettüberschuss werden entfernt.

Anästhesie: lokale Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf
Operationsdauer: circa 45 Minuten
Nahtentfernung: nach 5 bis 7 Tagen

Die Operation kann ambulant durchgeführt werden.
Gesellschaftsfähig ist man wieder nach circa sieben bis zehn Tagen, leichte Schwellungszustände können noch in den nächsten vier bis sechs Wochen auftreten.

Unterlidkorrektur:

Bei der Unterlidstraffung werden überschüssige Haut und Fettgewebe (Tränensäcke) entfernt. In manchen Fällen kommt es durch den Alterungsprozess auch zu einer erschlafften und herabgesunkenen Unterlidkante, sodass diese auch mitgestrafft werden muss. Dunkle Augenringe können dabei auch beseitigt werden. Durch die Korrektur kommt es zu einem strahlenderen und wacheren Blick, zusätzlich verleiht diese Operation ein jüngeres Aussehen. Der Schnitt wird meist knapp unterhalb des Wimpernansatzes im mittleren Drittel angesetzt und verläuft dann in Richtung des äußeren Lidwinkels nach außen. Die Narbe ist sehr fein und mit freiem Auge kaum zu erkennen. Manchmal erfolgt der Schnitt auch an der Innenseite des Unterlids. Der darunterliegende Muskel wird in beiden Fällen freigelegt und durchtrennt, und das unter dem Muskel liegende Fettgewebe wird entfernt oder verlagert, anschließend wird der Hautüberschuss bestimmt und vorsichtig entfernt.

Anästhesie: lokale Betäubung mit Dämmerschlaf
Operationsdauer: circa 1,5 Stunden
KH-Aufenthaltsdauer: 1 Tag
Nahtentfernung: nach 5 bis 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach circa 10 Tagen

Leichte Schwellungen können noch in den nächsten acht bis zwölf Wochen auftreten.

Ablauf der Augenlidkorrektur

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Was ist zu beachten?

  • Keine Einnahme von Aspirin oder anderen blutverdünnenden Medikamenten in der Woche vor und nach der Operation.
  • Weitere wichtige Medikationen müssen im Vorfeld gesondert besprochen werden.
  • Die Augenpartie sollte in den ersten zwei bis drei Tagen gekühlt werden, damit die Schwellungen möglichst rasch abklingen können.
  • Ruhe und Vermeidung von Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation.
  • Kein Sport in den nächsten vier bis sechs Wochen, je nach Operationsmethode.
  • Keine Saunabesuche oder Sonnenbäder in den zwei Wochen nach der Operation.
  • Gesellschaftsfähig ist man je nach Eingriffsart nach 10 bis 14 Tagen.

Narbenkorrektur

Narben, gerade im Gesicht, nach einer Verbrennung, einem Unfall oder auch Hautkrankheiten wie Akne können ein großes ästhetisches Problem darstellen, das Selbstvertrauen schwächen und dazu führen kann, dass Menschen sich zurückziehen.

Narben können auch schmerzen, unsere Beweglichkeit einschränken oder Spannungsgefühle hervorrufen. Mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden lassen sich Narben schonend korrigieren.

Die Methodik ist je Anlassfall deutlich unterschiedlich und richtet sich nach Art, Größe und Lage der Narbe. In manchen Fällen können das Ausschneiden und neuerliche Vernähen mit ganz feinen plastischen Nähten helfen, auch Laserbehandlungen oder weitere Methoden sind eine gute Alternative. All diese Behandlungsmethoden sind abhängig von der Art der Narben und deren Ausprägungen. Wenn bestehende Narben gegen den natürlichen Faltenverlauf oder nicht parallel zu den Spaltlinien der Haut verlaufen, kann auch die Lage der Narbe nachträglich verändert werden, um die Sichtbarkeit, Spannung und Schmerzhaftigkeit der Narbe zu reduzieren.

Ablauf der Narbenkorrektur

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs werden die Korrekturmöglichkeiten erklärt, wir besprechen gemeinsam die Erwartungen und Vorstellungen, und ein individuell auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept wird erstellt. Dabei ist es mir besonders wichtig, möglichst sanfte Operationsmethoden anzuwenden. Individuell geplante Operationen führen auch zu unterschiedlichen Kosten. Die Kosten werden je nach Aufwand und Operationsdauer beziehungsweise stationärem Aufenthalt berechnet. Ein Kostenvoranschlag wird nach dem Beratungsgespräch für Sie erstellt.

Vor der Operation sind auch Voruntersuchungen durchzuführen (Operationsfreigabe). Diese werden mit Ihnen gemeinsam mit dem Behandlungsplan erörtert.

Muttermalentfernung

Die Entfernung von Muttermalen kann aus kosmetischen Gründen gewünscht oder aus medizinischen Gründen notwendig sein. Sie können auch störend sein, wenn man sich zum Beispiel immer wieder daran aufreibt.

Außerdem treten immer wieder Muttermale auf, die an Größe zunehmen oder sich fraglich verändern. Eine histologische Untersuchung des entnommenen Gewebes ist unbedingt notwendig. Daher sollten Muttermale auch immer chirurgisch statt mit Lasermethoden oder Ähnlichem entfernt werden. Bei der Entfernung von Muttermalen entsteht immer eine kleine Narbe, deren Länge dem entfernten Muttermal entspricht, bei guter Wundheilung ist diese nach einigen Monaten meist kaum mehr sichtbar. Selten kann bei Veranlagung eine verbreiterte oder verdickte Narbe entstehen.

Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis in örtlicher Betäubung und dauert nur wenige Minuten.

Ablauf der Muttermalentfernung

Vorbereitung

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs wird der Status Quo ermittelt und die entsprechende Behandlung genau erklärt.

Die Behandlung erfolgt ambulant in der Praxis in örtlicher Betäubung und dauert nur wenige Minuten. Eventuelle Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse im Operationsbereich klingen nach etwa einer Woche ab. Manchmal wird ein Taubheitsgefühl im Bereich der Narbe verspürt, aber auch das verschwindet nach wenigen Wochen.