Fadenlifting

Das Fadenlifting ist eine minimalinvasive ästhetische Behandlungsmethode, die innerhalb kürzester Zeit wirkt und ohne chirurgischen Eingriff und mit geringer Ausfallzeit auskommt. Ganz sanft und die natürlichen Ressourcen des Körpers nutzend, werden dabei Alterserscheinungen der Haut deutlich gemildert.

Die auch „koreanisches Fadenlifting“ genannte Behandlungsmethode hat von dort ausgehend den Siegeszug rund um die Welt angetreten. Die ersten Anwendungen wurden bereits in den 1960er-Jahren in Frankreich vorgenommen. Bei dem Verfahren werden mittels feinster Nadeln Fäden unter die Haut gebracht, die das Gewebe anheben und die Kollagenbildung anregen. So werden gleichzeitig gleich mehrere Zeichen der Hautalterung gemildert. Die Hautelastizität wird deutlich erhöht, Gesichts- und Körperpartien werden sanft davon abgehalten abzuschlaffen und zeigen einen natürlichen Straffungs- und Glättungseffekt.

Die verwendeten Fäden werden seit Jahren in der Chirurgie verwendet, bestehen aus Polydioxanon (PDO) oder Polymilchsäuren und sind gut verträglich. Je nach Areal, das behandelt wird, sind die Fäden glatt, getwistet oder auch mit winzigen Widerhäkchen versehen. Diese „Threads“ bauen sich innerhalb einiger Monate im Gewebe wieder vollständig ab, der Liftingeffekt bleibt durch die zusätzliche Kollagenbildung aber rund ein bis eineinhalb Jahre erhalten. So werden natürliches Volumen und Festigkeit ganz ohne Narben, Narkosen und Ausfallzeiten ermöglicht.

Neben allen unerwünschten Zeiterscheinungen im Gesicht, wie Stirnfalten, Marionettenlinien, erschlafften Wangen und absackenden Hals- und Kinnpartien, können auch sonst eher schwierig zu behandelnde Körperpartien, wie Dekolleté, Hals, die Unterseite der Oberarme oder Oberschenkel, durch das Fadenlifting gestrafft werden.

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Vorteile des Fadenliftings

  • nahezu schmerzfrei
  • minimale (bzw. keine) Ausfallzeiten, kurze Erholungszeit
  • sehr wenige Kontraindikationen
  • kaum vorhandenes Risiko von Nebenwirkungen
  • natürliche Ergebnisse

Anwendungsbereiche des Fadenliftings

  • Augenbrauen
  • Stirnfalten
  • Marionettenlinien
  • Unterlidfältchen
  • erschlaffte Wangen
  • Lippenstraffung
  • absackende Hals- und Kinnpartien
  • Hals
  • Dekolleté
  • Oberarme
  • Oberschenkel

Ablauf eines Fadenliftings

Vorbereitung

Im Rahmen eines sorgsamen Erstgesprächs werden die Wünsche und Vorstellungen der PatientInnen genau besprochen und die Möglichkeiten und Erwartungen erörtert. Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten soll sieben Tage vor dem Termin vermieden werden.Vor der Behandlung wird zuerst der betroffene Bereich gründlich gereinigt und desinfiziert, damit keine Infektionen auftreten können.

Behandlung beim Fadenlifting

Vor der Behandlung wird die betreffende Region mit Coolpacks gekühlt, um unschönen Blutergüssen entgegenzuwirken. Die feinen Fäden werden mithilfe feinster Nadeln nahezu schmerzfrei in die Haut eingebracht. Die Prozedur dauert je nach behandelten Gesichts- und Körperpartien nicht länger als 30 bis 45 Minuten und zeigt nahezu keine Nebenwirkungen. Die Behandlung ist beinahe schmerzfrei.

Was ist zu beachten?

  • Wie bei jeder Injektion kann es in seltenen Fällen zu Hautreizungen, Infektionen, Blutergüssen oder leichten Schwellungen kommen, die rasch wieder verschwinden. Nach der Behandlung sollte die betroffene Region zu Hause gekühlt werden, um Schwellungen zu vermeiden.
  • Generell ist es nicht empfohlen, unmittelbar nach der Behandlung Sport zu treiben oder die Sauna aufzusuchen.
  • Der langfristige Erfolg hängt wie bei allen weiteren Behandlungen unter anderem vom Alter der PatientInnen, von der Lebensführung, der Sonneneinstrahlung und von Faktoren wie Alkoholgenuss und Rauchen, Stress, Ernährungs- und Schlafgewohnheiten ab.