Handverjüngung

Die Hände sind die Visitenkarten eines Menschen. Bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnen die Hände sichtbar zu altern. Die Haut an den Händen wird dünner und schlaffer, Falten entstehen, und das Gewebe am Handrücken verliert Spannkraft und Volumen.

Deshalb werden auch die Strecksehnen am Handrücken sichtbar, und Venen können hervortreten. Die Elastizität lässt nach, das Binde- und das Fettgewebe, die zur Füllung der Räume zwischen den Mittelhandknochen beitragen, werden abgebaut, und die Hyaluronsäurekonzentration der Haut und des Bindegewebes nimmt ab. Das alles führt zu Knitterfältchen und geringerer Hautdicke. Zusätzlich sind unsere Hände ständigen Umwelteinflüssen, wie Kälte, Hitze, UV-Strahlung und diversen Mitteln, mit denen sie in Berührung kommen, ausgesetzt.

Auch Altersflecken lassen die Hände alt erscheinen. Sehr oft liegt der Fokus für Verjüngungsmaßnahmen auf Gesicht und Hals, die Hände werden aber vergessen. So passen diese oftmals nicht mehr zum jugendlichen Erscheinungsbild und verraten das wahre Alter. Für Handverjüngungen gibt es verschiedene effektive Methoden, um Volumen aufzubauen und damit Falten zu beseitigen, Sehnen und Adern wieder unsichtbar zu machen und Altersflecken zu entfernen. Zusätzlich trägt die umfassende Handverjüngung zur generellen Verbesserung der Hautqualität bei.

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Hyaluronsäure gilt als Geheimtipp gegen alte Hände. Mit dem Unterspritzen von Hyaluronsäure und der Behandlung von Altersflecken lassen sich die Hände effektiv verjüngen. Durch das Wasserspeichervermögen von Hyaluronsäure werden das Volumen und die Geschmeidigkeit wiederhergestellt. Diese Form der Behandlung eignet sich vor allem für Handrücken besonders gut. Vernetzte Hyaluronsäuren werden in tiefe Hautschichten eingespritzt und füllen so einzelne tiefe Falten und Volumendefekte auf, während unvernetzte Hyaluronsäuren in oberflächlichere Hautschichten injiziert werden und großflächiger auf feine Knitterfältchen einwirken. Dadurch sieht der Handrücken glatter und praller aus, und die Funktionalität der Haut wird wieder gesteigert.

Fülle und Straffheit lassen die Handvenen in den Hintergrund rücken, die Hände sehen wieder verjüngt aus.

Auch die Kombination mit Eigenfett oder Eigenbluttherapie sowie die kombinierte Behandlung von Altersflecken bei fortgeschrittenem Befund mit sehr faltiger Haut stellen hervorragende Behandlungsmöglichkeiten der Hände dar. Im persönlichen Gespräch werden alle anwendbaren Optionen und Kombinationen erörtert, und gemeinsam mit meinen PatientInnen finden wir die optimale Herangehensweise für die Verjüngung der Hände, basierend auf der Ausgangssituation und den individuellen Wunschvorstellungen.

Ablauf einer Handverjüngung

Vorbereitung

Abhängig vom Anamnesegespräch und eventuellen vorbereitenden Behandlungen, wie zum Beispiel der Entfernung von Altersflecken, Fettabsaugung (Eigenfettinjektion) oder Eigenblutentnahme, wird der Therapieplan gemeinsam erstellt. Eine Woche vor der Behandlung soll auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten wie Aspirin verzichtet werden.

Behandlung bei Handverjüngung

Vor der Behandlung wird die betreffende Region gründlich gereinigt, gekühlt und desinfiziert, um Infektionen zu vermeiden und Blutergüssen vorzubeugen. Die Unterspritzung erfolgt bei kleinen Arealen ohne, bei größeren Arealen mit örtlicher Betäubung und ist damit schmerzarm bis schmerzfrei. Je nach Tiefe der Falten und Region wird die davor besprochene Substanz mittels Minikanülen in und unter die Haut injiziert.

Was ist zu beachten?

  • Sowohl bei der Behandlung mit Hyaluronsäure als auch nach der Injektion von Eigenfett oder Eigenblutplasma wird die Hautqualität auffallend verbessert, die Haut regeneriert sich, und die Aktivität des Bindegewebes nimmt wieder zu.
  • Die Hände können für etwa ein bis zwei Tage nach der Behandlung leicht angeschwollen und gerötet sein, Kühlung und die entsprechende Hautpflege sind in dieser Phase sehr wichtig. Tätigkeiten, bei denen die Hände zu lange unter Wasser sind, wie Baden, sollten für rund eine Woche unterlassen werden.
  • Je nach Anwendungsart ist das Ergebnis sofort (bei der Behandlung mit Hyaluronsäure) oder im Abstand von einigen Wochen (bei Eigenfett- oder Eigenblutinjektion) sichtbar.
  • Auch die Haltbarkeit des Ergebnisses und die zu erwartenden Auffrischungsintervalle hängen maßgeblich von der angewendeten Therapieform ab. Im Vorgespräch werden all diese Einzelheiten detailliert besprochen.
  • Generell ist das Risiko von Komplikationen oder Nebenwirkungen bei Anwendungen mit Hyaluronsäure, Eigenblutplasma oder Eigenfettunterspritzung sehr gering. Im Vorgespräch werden alle eventuellen Risiken detailliert besprochen.